Der Fußball in Hähnlein vor 1945 (1910-1945)
Schon kurz nach der Jahrhundertwende fanden sich in Hähnlein junge Männer zusammen, die gerne Fußball spielten. Zuerst trafen sie sich auf Wiesen, wie der Alsbacher Fohlenweide und der Hähnleiner Gänsweide, um ihren Sport nachgehen zu können.

Im Jahre 1910 schlossen sich diese jungen Sportler zusammen und gründeten den Sportverein "Olympia Hähnlein". Im gleichen Jahr wurden die ersten Fußballspiele gegen auswärtige Mannschaften bestritten.

Durch den ersten Weltkrieg kam der Sportbetrieb ins Stocken und dann bis zum Ende des zweiten Jahrzehnts fast gänzlich zum Erliegen.

Bald nach dem ersten Weltkrieg wurde der Verein 1920 in "Freier Sportverein Hähnlein" umbenannt. In dieser Zeit waren auch die Turner dem Verein angegliedert. Damals zählten Leonhard Walter, Philipp Schäfer, Jakob Rechel und Peter Nickel zu den bekanntesten Spielern.Nach dem Training und den Spielen traf man sich im Vereinslokal, der bekannten, aber nicht mehr existierenden Gaststätte "Zum Brückenmetzger".

In den Jahre 1930 bis 1945 nannte man sich "Turnverein Teutonia Hähnlein".

Von der Teilnahme am Spielbetrieb zeugt ein Spielerpaß, der im Heimatmuseum zu besichtigen ist.

Als echte Idealisten zeigten sich Jakob Edel, Valentin Götz, Adam Götz, Konrad Flauaus und Georg Rechel, die sich in dieser schweren Zeit dem Fußballsport verschrieben hatten.

Der Sportplatz befand sich schon damals auf der Gänsweide, wo auch das heutige Sportgelände wieder ist. Durch die politischen Verhältnisse und den zweiten Weltkrieg kam der Fußballsport dann teilweise zum erliegen. Spielrunden konnten in den Kriegsjahren nicht mehr durchgeführt werden.