Die Zeit auf dem alten Platz (1956-1980)
Im Jahr 1956 erreichte die Mannschaft nur den letzten Platz in der A-Klasse Darmstadt und mußte absteigen. Im folgenden Jahr 1957 wurde mit Trainer Erich Knaub die Meisterschaft der B-Klasse und der Wiederaufstieg gefeiert. Allerdings konnte die A-Klasse nicht erhalten werden, so daß man 1958 wiederum in die B-Klasse absteigen mußte.

1960 übernahm Jakob May als Abteilungsleiter für die nächsten zehn Jahre die Geschicke der Sparte Fußball.

Von 1958 bis 1961 konnte man sich immer im vorderen Mittelfeld der B-Klasse plazieren.

1961 wechselte der talentierte Engelbert Schneider als Lizenzspieler nach Neu-Isenburg.

Nach der Verbandsrunde 1961/62 mußte der Verein erstmals in die C-Klasse absteigen, konnten dort aber sofort die Meisterschaft erringen und damit 1963 wieder in die B-Klasse aufsteigen. In dieser Klasse wurde in den nächsten Jahre des öfteren um die Meisterschaft mitgespielt. Diese wurde aber nicht erreicht, so daß man stets in der B-Klasse verblieb.

In dieser Zeit mußten sich die Sportler immer noch mit dem schlechten Sportplatz "Auf dem Sand" zufrieden geben.

1964 wurde die Alte Herrenmannschaf gegründet, welche in den nächsten Jahren an Verbandsrunden für AH teilnahmen. Später ging man zu regelmäßigen Freundschaftsspielen über, wobei auch Begegnungen im Ausland ausgetragen wurden.

1965 wurde mit dem Bau eines Hartplatzes auf der "Gänsweide" begonnen.

Ein Jahr später, 1966, wurden auf dem neuen Hartplatz die ersten Spiele ausgetragen und mit der Errichtung der Umkleidekabinen in Eigenhilfe begonnen.1967 hatte man es endlich geschafft, der Hartplatz und das Umkleidegebäude mit Jugendraum konnte eingeweiht werden. Jetzt fehlte nur noch ein Rasenplatz.

1968 wurde die erste Fußballwerbewoche durchgeführt. Diese Veranstaltung war damals die einzige ihrer Art im Umkreis und hat bis heute als Wochenturnier ihren festen Termin in der letzten Juliwoche.

Die AH-Mannschaft hatte 1971 mit dem Gastspiel der Traditionsteam von Eintracht Frankfurt, in der so bekannte Spieler wie Kress, Stein und Stinka spielten, einen Höhepunkt zu verzeichnen.

Am 16. April 1972 konnte mit einem Spiel gegen den damaligen Regionalligisten VfR Bürstadt der Rasenplatz eingeweiht und den Fußballern übergeben werden.

Noch im gleichen Jahr wurde unter der Regie von Fritz Stetter mit dem Bau des Sportheimes begonnen. Die Einweihung des in Eigenhilfe erstellten Sportheimes konnte schon Ostern 1973 vorgenommen werden.

Ebenso im Jahre 1973 wurde der Verein um eine Damenmannschaft und 1975 um eine Sondermannschaft erweitert.

Während die Damen an Feld- und Hallenrunde teilnahmen, hat die Soma regelmäßig Freundschaftsspiele ausgetragen.